Wird ein Kind tot geboren, sind die seelischen Folgen für Eltern immens, aber auch für deren Umfeld. Lange Zeit wurden Geburten sogenannter Sternenkinder verschwiegen. Das hat sich geändert, weil es auch in der Region inzwischen gut organisierte Unterstützung gibt...
Sternenkind-Familien können sich zum Beispiel an Mitarbeiterinnen aus der Katholischen Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen | KSB im SkF und Fachkräfte aus anderen Einrichtungen und Diensten wenden. Die Beratungstätigkeit ist emotional und komplex.
Daher werden die Kompetenzen in Würzburg seit über 20 Jahren im Arbeitskreis Leere Wiege gebündelt, einem Zusammenschluss von Hebammen, Klinikseelsorgenden, Schwangerschaftsberatungsstellen, dem Kinderhospizdienst der Malteser sowie den Vereinen Sternenzelt und KIWI.
Der Arbeitskreis hat unter anderem dafür gesorgt, dass auf Haupt- und Waldfriedhof Erinnerungsorte geschaffen wurden und regelmäßige Gedenkfeiern stattfinden.
Sebastian Haas hat für das Sonntagsblatt eine Reportage zu dem Thema geschrieben.