Die Gemeinsame BrotZEIT in der Zellerau setzte am Mittwochabend ein starkes Zeichen gegen Einsamkeit und für gelebte Nachbarschaft. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher aller Generationen kamen trotz der hohen Temperaturen in der Kirche Heiligkreuz zusammen, um gemeinsam zu essen, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Kinder konnten sich auf dem Vorplatz mit einer Auswahl an Großspielzeugen beschäftigen oder schnitzen gemeinsam mit dem Team der Umweltstation der Stadt Würzburg in der kühlen Kirche.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche Gemeinsam aus der Einsamkeit statt und wurde vom Quartiersmanagement Zellerau gemeinsam mit zahlreichen Organisationen und Vereinen aus dem Stadtteil organisiert. Zwischen 17 und 19 Uhr entstand eine offene und herzliche Atmosphäre, die von vielen Gästen als besonders bereichernd wahrgenommen wurde.
Mit dem neuen Format der Gemeinsame BrotZEIT wurde bewusst ein Angebot am frühen Abend geschaffen, um auch Berufstätigen und zeitlich stärker eingebundenen Menschen die Teilnahme zu ermöglichen. Das Konzept ging auf: Bei Brot, kleinen Speisen und guten Gesprächen nutzten viele Gäste die Gelegenheit, neue Menschen kennenzulernen und bestehende Kontakte zu vertiefen.
Wie bereits im vergangenen Jahr zeigte sich auch diesmal, wie wichtig niedrigschwellige Begegnungsangebote im Stadtteil sind. Die positive Resonanz machte deutlich, dass gemeinschaftliche Aktionen dieser Art Menschen verbinden und das soziale Miteinander nachhaltig stärken können.
Das Quartiersmanagement Zellerau bedankt sich bei mehr als 20 Mitwirkenden und Ehrenamtlichen sowie den unterstützenden Partnern – der Sparkasse Mainfranken, der Stadtbau Würzburg und Maxl-Bäck – für ihr Engagement und ihre Unterstützung.
Unter dem Motto Gemeinsam essen. Gemeinsam reden. Gemeinsam aus der Einsamkeit. wurde die Zellerau erneut zu einem Ort der Begegnung und Gemeinschaft.
Carolin Stöcker, Quartiersmanagerin Zellerau