Würzburg. Große Freude beim Frauenhaus des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Würzburg: Eine Benefizveranstaltung rund um Genuss, Kulinarik und gesellschaftliches Engagement hat eine großzügige Spende in Höhe von 2.500 Euro eingebracht. Der Erlös kommt unmittelbar Frauen und Kindern zugute, die im Frauenhaus Schutz und Unterstützung suchen.
Die Veranstaltung verband ein außergewöhnliches kulinarisches Erlebnis mit wichtigen Informationen über die Arbeit des Frauenhauses sowie des gesamten SkF Würzburg. Bei einem Abend mit hochwertigen Speisen und passender Weinbegleitung nutzten die Gäste die Gelegenheit, sich über die Unterstützungsangebote für von Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder zu informieren. Vor Ort waren Theresa Jörg, Leiterin des Frauenhauses, sowie Ruth Reinfurt, Vorständin des SkF Würzburg, die über Aufgaben, Herausforderungen und Hilfsangebote berichteten.
Die Spendensumme unterstützt Frauen und Kinder, die aufgrund akuter Gewalt- oder Krisensituationen oftmals kurzfristig ihr Zuhause verlassen müssen. Viele Betroffene erreichen das Frauenhaus ohne persönliche Gegenstände oder notwendige Alltagsausstattung. Die finanziellen Mittel helfen dabei, eine erste Grundversorgung sicherzustellen und den Betroffenen einen stabilen Neustart zu ermöglichen.
Möglich wurde die Spende durch eine besondere Veranstaltungsidee von Thomas Seitz, dem ein herzlicher Dank für Organisation und Engagement gilt. Ebenso danken das Frauenhaus und der SkF allen Mitwirkenden sowie den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrer Teilnahme sowohl das Event als auch den sozialen Zweck unterstützt haben.
Im Mittelpunkt des Abends stand ein außergewöhnliches Kochformat unter dem Motto „Wenn Tradition auf Michelin-Magie trifft“. Drei Spitzenköche stellten sich der Herausforderung, klassische fränkische Hausmannskost neu zu interpretieren – bewertet von der wohl kritischsten Jury: dem Publikum.
Für das Kochbattle wurden drei traditionelle fränkische Gerichte ausgewählt. Die Sterneköche erhielten zwei Monate Zeit, um ihre persönliche, kreative Interpretation der regionalen Klassiker zu entwickeln. Dabei traf bodenständige, regionale Küche auf moderne, elegante Spitzenküche – ohne, dass im Vorfeld bekannt war, welche Variante letztlich überzeugen würde.
Am Veranstaltungstag wurden sowohl die Originalgerichte als auch die Neuinterpretationen zubereitet, serviert und gemeinsam verkostet. Die Gäste konnten Aromen, Texturen und handwerkliche Umsetzung vergleichen und anschließend ihre Bewertung abgeben.
Neben dem kulinarischen Erlebnis setzte die Veranstaltung vor allem ein starkes Zeichen der Solidarität. Durch das Engagement aller Beteiligten konnte ein wertvoller Beitrag zur Unterstützung der wichtigen Arbeit des Frauenhauses SkF Würzburg geleistet werden.
Theresa Jörg