17. Oktober | Internationaler Tag zur Beseitigung der Armut

Was brauchst Du für ein besseres Leben?

Internationaler Tag zur Beseitigung der Armut 2021

Was brauchst Du für ein besseres Leben?
SkF und SKM fragten Menschen mit Armutserfahrungen nach ihren Forderungen, Wünschen und Träumen

Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung der Armut am 17. Oktober 2021 organisieren SkF Gesamtverein und SKM Bundesverband auch in diesem Jahr eine gemeinsame bundesweite Aktion. Sowohl Menschen mit Armutserfahrungen als auch Expert*innen für Armutsfragen in den zahlreichen Ortsvereinen in ganz Deutschland waren eingeladen, die Frage „Was brauchst Du für ein besseres Leben?“ zu beantworten. Die hieraus resultierenden Forderungen, Träume und Wünsche werden am 17. Oktober bei einer großen Veranstaltung in Dortmund anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung der Armut gemeinsam mit Betroffenen, Politiker*innen und Armutsexpert:innen diskutiert.

Verschiedene Fachdienste im SkF Würzburg beteiligten sich an der Aktion
Im SkF Würzburg beteiligten sich die Katholische Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen, die Erziehungs- und Familienberatungsstelle Psychotherapeutischer Beratungsdienst, die Fachdienste der Frauenberatungsstelle und Junge Eltern und Beruf an der Aktion. Ziel ist, die gesammelten Forderungen und Wünsche öffentlich zu machen und der Politik deutlich zu sagen, was Menschen brauchen, um der Armut zu entkommen.

Die Antworten, die wir in unseren Beratungsdiensten auf die drei Fragen „Was fehlt Ihnen jeden Tag am meisten?“, „Was hilft Ihnen, um sich nicht ausgegrenzt zu fühlen?“ und „Was wünschen Sie sich und Ihrer Familie?“ erhielten, geben einen kleinen Einblick in die Lebenswirklichkeit von Menschen mit Armutserfahrungen. Ihr Leben ist meist von Sorge, Angst, Verzicht und Unsicherheit geprägt. Ihre Wünsche sind bescheiden.

Zeichnung eines Kindes, zur Frage: "Was wünschst du dir für ein besseres Leben?"

Frauen wünschen sich eine gute Zukunft für ihre Kinder; auch mal spontan mit ihnen ins Schwimmbad gehen zu können oder in die Eisdiele. Vielen fehlt das Gefühl, der Sicherheit, für sich und ihre Familie sorgen zu können. Die Angst wohnungslos zu werden ist für Viele ein ständiger Begleiter. Frauen haben neben ihrer Arbeit noch zwei Putzstellen, weil das Geld nicht reicht, …

Aber Armut ist nicht nur das Fehlen von Geld. Armut bedeutet auch keine Kontakte zu haben, keine Wertschätzung zu erfahren, ausgegrenzt zu werden, seine Sorgen nicht teilen zu können.

SkF und SKM werden sich auch weiterhin intensiv mit dem Thema Armutsbekämpfung beschäftigen und sich gesellschaftspolitisch einmischen.

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