Neue Herausforderungen aufgrund von Corona

eine Pressemitteilung der Pressestelle des Ordinariats Würzburg (POW)

Dr. Barbara Schmitz ist aus dem Kuratorium der Stiftung "Miteinander für das Leben" ausgeschieden. Für ihr tatkräftiges ehrenamtliches Engagement in den vergangenen sechs Jahren dankten ihr Anna Elisabeth Thieser (links) und Generalvikar Thomas Keßler (rechts).
© Kerstin Schmeiser-Weiß (POW)

Stiftung „Miteinander für das Leben“ verabschiedet Professor Dr. Barbara Schmitz – Hilfe für Schwangere und Familien in Not

Würzburg (POW) Professor Dr. Barbara Schmitz, Inhaberin des Würzburger Lehrstuhls für Altes Testament und biblisch-orientalische Sprachen, ist aus dem Kuratorium der Stiftung „Miteinander für das Leben“ ausgeschieden. Sie war seit 2014 ehrenamtlich Mitglied der Stiftung. Dabei war es ihr von besonderer Bedeutung, dass die Stiftung schnell und unbürokratisch Hilfe für alle Menschen leistet, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung. Generalvikar Thomas Keßler und Anna Elisabeth Thieser, Fachreferentin für Schwangerschaftsberatung für den Diözesan-Caritasverband und den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) im Bistum Würzburg, dankten Schmitz für die tatkräftige Unterstützung sowie fruchtbare und leichtgängige Zusammenarbeit. Schmitz‘ Nachfolgerin ist Maria-Antonette Graber, Leitende Regierungsdirektorin an der Regierung von Unterfranken für das Sachgebiet Flüchtlingsbetreuung und Integration. Sie übernahm diese Aufgabe mit Wirkung von Donnerstag, 9. Juli. Die Kuratoriumsmitglieder werden von Bischof Dr. Franz Jung jeweils für die Dauer von drei Jahren berufen.

In den vergangenen sechs Jahren wurden in mehr als 100 Sitzungen über 400 Anträge an die Stiftung bearbeitet, schreibt das Kuratorium. Die Anträge werden von Schwangeren und Familien aus dem gesamten Bistum, meist mit Unterstützung von Beratungsstellen, gestellt. Dabei stünden immer wieder die Sicherung des Wohnraums und die Unterstützung von notwendigen Anschaffungen für ein Leben mit dem Kind im Mittelpunkt. Erschwerend kämen Überlastungssituationen in der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren mit dem Kind hinzu. Diese könnten durch Arbeitsplatzverlust, Erkrankungen oder Trennungssituationen hervorgerufen werden. Im vergangenen Halbjahr habe die Corona-Pandemie Schwangere und Eltern vor neue Herausforderungen gestellt. Eine Wohnungssuche oder ein geplanter Umzug gestalteten sich noch schwieriger als zuvor. Die teilweise wegbrechende Kinderbetreuung der kleinen, aber auch schon größeren Geschwisterkinder belastete die Alltagsorganisation. Entlastende soziale Kontakte wurden reduziert. Gleichzeitig wurde mit der Dauer der Pandemie auch die Sorge vor dem Einbruch der existentiellen Absicherung immer größer. Beratungsstellen konnten in diesem Zusammenhang entlasten, die Stiftung Härten mildern. Es sei absehbar, dass einige Folgen sich erst mit Verzögerung zeigen werden. Daher stelle sich die Stiftung auf eine steigende Zahl von Anträgen im zweiten Halbjahr 2020 ein. Durchschnittlich würden jährlich rund 45.000 Euro an Hilfen gewährt. Daher sei die Stiftung auf Spenden und Zustiftungen angewiesen.

Weitere Informationen zur Stiftung „Miteinander für das Leben“ gibt es im Internet unter https://mfdl.bistum-wuerzburg.de/. Spendenkonto „Miteinander für das Leben“ bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg, IBAN DE18 7905 0000 0041 4101 84, BIC BYLADEM1SWU.

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