Betreuung in der eigenen Wohnung

Die Mutter/vater-Kind-Einrichtung unterstützt die Bewohner*innen auch nach ihrem Auszug mit den Angeboten Betreutes Außenwohnen oder  Nachbetreuung. Ziel der Angebote ist, dass der Prozess der Verselbständigung durch eine Begleitung des Übergangs unterstützt wird.

Betreutes Außenwohnen

  • Wohnung für eine Mutter/Vater mit einem Kind, die für das Betreute Außenwohnen angemietet wurde
  • 8 Stunden Betreuung in der Woche (Fachleistungsstunden)
  • Existenzgrundlage ist weiterhin über die Jugendhilfe abgesichert
  • die Mutter/der Vater kann die Angebote der Mutter-Kind-Einrichtung weiterhin wahrnehmen

Nachbetreuung

  • die Mutter/der Vater wohnt in einer Wohnung, die auf dem freien Wohnungsmarkt angemietet wurde
  • die Stundenanzahl der Betreuung ist flexibel, wird dem Bedarf angepasst und mit dem Jugendamt vor Auszug verhandelt (Fachleistungsstunden)
  • die Mutter/der Vater finanziert sich über eigene Gelder wie bspw. ALG II, Bafög, UVG, Ausbildungsgehalt, Arbeitsverhältnis

Beide Hilfeformen haben das Ziel, die Mütter bei der eigenständigen Lebensführung, dem Aufbau eines individuellen sozialen Netzes, in ihrer Eigenverantwortlichkeit und insgesamt bei der Stabilisierung ihrer Lebenssituation zu unterstützen.

Die Sozialpädagogin leistet Einzelfallhilfe in der eigenen Wohnung, ist über ein Dienstmobiltelefon erreichbar und in das Team der Mutter/Vater-Kind-Einrichtung integriert.

Zuständig für das Betreute Außenwohnen und die Nachbetreuung:
Meike Grub, Diplom-Sozialpädagogin (FH)
Tel: (0931) 46 55 25-20
wir leben helfen.